Piz Duleda

Klettersteig
Tagestour
Geisler-Puez
Dolomiten
Italien
mittelschwer
Beste Zeit: 07-09

 

Piz Duleda

2909 m

 
Steckbrief
Landschaftlich fantastische Runde mit leichtem, kurzem Klettersteig. Für Dolomitenverhältnisse einsam – weil der Piz Duleda kein 3000er ist. Sehr lohnend.

Anforderungen
Lange, anstrengende Tagestour. Leichter, kurzer Klettersteig, aber im Ganzen anspruchsvolles Gelände, immer wieder Versicherungen. Deshalb mittelschwer. Ca. 1300mH im Auf- und fast 1900mH im Abstieg.

Ausgangspunkt
Talstation der Col Raiser-Kabinenbahn in St. Christina, 1426m, im Grödner Tal.

Beschreibung
Mit der Kabinenbahn (erste Fahrt 8.00 Uhr) auf den Col Raiser, 2106m. Von dort auf Weg Nr. 4 östlich leicht abwärts zur Regensburger Hütte/Rif. Firenze in Cisles, 2037m. Nun weiter auf Weg Nr. 2/3, nur leicht steigend, durch das schöne, sehr breite, felsumrahmte Hochtal I Ciamps (deutsch: Die Felder) östlich in die Val Fources de Sieles. Auf 2255m (Wegweiser) gabelt sich der Weg: Die Nr. 3 führt uns, nun etwas steiler, durch die Val de la Roa zur Roascharte, 2617m. Jetzt weiter auf Weg Nr. 2a, nach Süden abbiegend und nur leicht steigend, quer durch das Kar am Fusse des Piz Duleda, zum Beginn des Klettersteiges. Über kurze Bänder, Blockwerk und Schutt in eine seichte Schlucht, über eine Leiter aus ihr hinaus (hier auf Steinschlag durch Vorausgehende achten), im wesentlichen einer großen schrägen Rinne folgend, durch die kurze Wand hoch zum Ausstieg an der Nives-Scharte, 2740m. Nun leicht auf dem Südgrat zum Piz Duleda, 2909m.
Zurück zur Nives-Scharte und weiter nach Süden, teilweise gesichert, zur Sielesscharte, 2505m.

Hier Abstiegsmöglichkeit in die Val Fources de Sieles und weiter zur Regensburger Hütte.

An der Sielesscharte beginnt der steile Aufstieg über den Nordrücken des Col de la Pieres, 2751m. 250mH sind bis zur fussballfeldgrossen Hochfläche zu bewältigen. Nun den Steinmännern nach am Rand der Fläche auf ein Kreuz zu. Der Weiterweg zweigt nördlich vor diesem ab! (Aufschrift auf Fels, grosser Steinmann) Wenn man also bis zum Kreuz geht, keinesfalls direkt von dort nach Süden oder Westen den Abstieg versuchen (trotz Steigspuren!), sondern wieder das kurze Stück zurück nach Norden zum Abzweig. Wiederum teilweise gesichert, steil und interessant durch die Westflanke des Col de la Pieres, den Talschluss unterhalb des Muntejela querend, hinab ins Hochalmgelände zur Pizascharte, 2489m.

Hier zweite Abstiegsmöglichkeit auf Weg Nr. 4 hinab zur Regensburger Hütte.

Nun auf bequemem Weg hinab zur sehr schön gelegenen, im Sommer bewirtschafteten (keine Übernachtung!) Steviahütte, 2312m. Wunderbarer Blick auf Sella und Langkofel. Der weitere Abstieg führt uns auf Weg Nr. 4, südlich der Silvesterscharte Weggabelung, wir folgen dem Schild „Wolkenstein-Express“ (in einigen Karten Sentiero Palota). Der „Express“ führt in der Tat sehr rasch durch eine steile, landschaftlich schöne Waldflanke hinab, gut trassiert, mit vielen Holzstufen versehen, überraschend bequem (was am Ende dieser langen Tour sehr gelegen kommt), mit Tiefblicken auf Wolkenstein. Schließlich erreicht man eine Fahrstrasse und folgt dieser nach rechts (westlich), leicht ansteigend, bis zum Tablahof, 1782m. Dort südlich quer über eine Bergwiese bis zu einem Marterl am Waldrand; hier beginnt der Schlussabstieg durch den Wald nach St. Christina. Der Steig endet im Ortsbereich an einer Strasse. Rechts, nach ca. 100m an einer Kapelle wieder rechts und noch ein kleines Stück die Strasse hinauf bis zur Talstation der Col-Raiser-Bahn und damit zum Ausgangspunkt.

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