Zugspitze Höllentalsteig

Klettersteig
Tagestour
Werdenfels
Wettersteingebirge und Mieminger Kette
Deutschland
mittelschwer
Beste Zeit: 07-09

 

Zugspitze
Höllentalsteig
2962 m
Steckbrief
Landschaftlich äußerst reizvolle Tour durch das Höllental. Der interessanteste und anspruchsvollste Weg auf Deutschlands höchsten Berg. Nur für ausdauernde und geübte Bergsteiger. Übernachtung in der Höllentalangerhütte (1380 m) möglich.

Anforderungen
Sehr anstrengende Tagestour, nur bei sehr stabiler Witterung. Je nach Verhältnissen sollte man für den kleinen Gletscher Steigeisen oder wenigstens Grödel mitführen. (Wir wissen wovon wir sprechen – ein Alpenführer-Mitarbeiter hat sich einmal mit einem netten Garmischer, der die Zugspitze einmal im Jahr besteigt, dessen Steigeisen geteilt!)

Ausgangspunkt
Von Garmisch-Partenkirchen über Obergrainau nach Hammersbach. Hier immer in Richtung Parkplatz Kreuzeck-Osterfelderbahnen.

Beschreibung
Aufstieg:
Von der Talstation in Richtung Höllentalklamm in 1 Stunde zu Klamm-Eingangshütte (1047m). Durch die eindrucksvolle Klamm in 1,5 Std zur Höllentalangerhütte (1383m), hier Übernachtungsmöglichkeit. Von der Höllentalangerhütte in den Talschluss des Höllentales (40 Min). Nach kurzem Anstieg beginnt der Klettersteig, mit der „Leiter“, einer Klammernreihe, und dem „Brett“, einer drahtseilgesicherten Felswandquerung auf Trittstiften. Dann, wieder im Gehgelände, zum „grünen Buckel“ unter dem Höllentalferner. Danach in ca. 1 Std über die Moräne und den Gletscher zum Einstieg, der sich rechts über dem Gletscherbruch befindet. (Die Randkluft kann je nach Verhältnissen auch problematisch sein). Nun in einer Stunde durch die Wand zur Irmerscharte (2660 m) und in einer weiteren Stunde zum Ostgipfel (2964m). Gehzeit von der Höllentalangerhütte ca. 5Std.

Abstieg:
Mit der Seilbahn hinab zur Talstation direkt am Eibsee. Von hier aus mit der Bayer. Zugspitzbahn zurück zum Ausgangspunkt.
Oder mit der Seilbahn auf das Zugspitzplatt und von dort mit der Bayer. Zugspitzbahn zurück zum Ausgangspunkt.

Oder vom Schneefernerhaus (2650m) auf einem Steig zur Knorrhütte (2030m). Jetzt quert man fast eben den unteren Teil des Platts, bis hin zum Gatterl, einer schmalen Scharte (1 Std). Man quert die grüne Mulde des Tales zwischen Gatterlköpfen und Hohem Kamm hinüber zum Feldernjöchl (2042m). Dann weiter rechts auf den Rücken Am Brand, unter den Wänden der Plattspitzen hinüber zum Issentalsattel und hinab zur Ehrwalder Alm (1493m). 4Std.
Dieser Abstieg dürfte aber im Rahmen einer Tagestour kaum zu bewältigen sein. (Übernachtungsmöglichkeit auch im Münchner Haus, DAV, auf dem Zugspitz-Westgipfel).

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