Zugspitze über die Wiener-Neustädter-Hütte

Klettersteig
Tagestour
Wetterstein
Wettersteingebirge und Mieminger Kette
Österreich
mittelschwer
Beste Zeit: 07-09

 

Zugspitze
über die Wiener-Neustädter-Hütte
2962 m

 
Steckbrief
Im Vergleich zum Höllentalsteig etwas leichterer Weg auf Deutschlands höchsten Berg. Nur für ausdauernde und geübte Bergsteiger. Übernachtung in der Wiener-Neustädter-Hütte, 2209m, möglich.

Anforderungen
Gehörig anstrengende Tagestour. Auch als Zweitagestour möglich. Mittelschwerer Klettersteig. Steinschlaggefahr (Helm!). 1750mH im Aufstieg. Gesamtzeit ca. 6-7 Std.

Ausgangspunkt
Talstation der Ehrwalder Zugspitzbahn, 1228m, bei Ehrwald.

Beschreibung
Aufstieg:
Von der Talstation auf Weg Nr. 822 südöstlich durch Latschenfelder in das Gamskar, das man auf etwa 1600m erreicht. Auf 1637m mündet unser Weg in den Weg Nr. 801(Georg-Jäger-Steig), dem wir bis zur Wiener-Neustädter-Hütte, 2209m, folgen.
Von der Hütte durch Schutt quer durch das Österreichische Schneekar bis zu dessen linken oberen Ende. Hier beginnt der Klettersteig mit dem „Stopselzieher“, ein weiter, schräger kaminartiger Naturstollen. Nach dessen Durchsteigung weiter über Steigklammern und an Drahtseilen (Achtung: hier Steinschlaggefahr) bis zum Zugspitzkamm, den man auf ca. 2800m erreicht. Etwas unterhalb befindet sich die aufgelassene Bergstation der alten Ehrwalder Zugspitzbahn.
Auf breitem, aber trotzdem teilweise gesicherten Weg nach links hinauf zum Gipfel – Deutschlands höchste Baustelle.

Abstieg:
Mit der Ehrwalder Zugspitzbahn hinab zum Ausgangspunkt.

Oder vom Gipfel auf gesichertem Steig hinunter auf das Zugspitzplatt und weiter zur Knorrhütte, 2050m. Jetzt quert man fast eben den unteren Teil des Platts, bis hin zum Gatterl, einer schmalen Scharte. Man quert die grüne Mulde des Tales zwischen Gatterlköpfen und Hohem Kamm hinüber zum Feldernjöchl, 2042m. Dann weiter rechts auf den Rücken Am Brand, unter den Wänden der Plattspitzen hinüber zum Issentalsattel und hinab zur Ehrwalder Alm 1493m, 4Std.
Mit der Bahn oder zu Fuß hinab nach Ehrwald.

Dieser Abstieg dürfte aber im Rahmen einer Tagestour kaum zu bewältigen sein. (Übernachtungsmöglichkeit auch im Münchner Haus, DAV, auf dem Zugspitz-Westgipfel).

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