Steckbrief Die Alpspitz-Ferrata gehört zu den beliebtesten Zielen der bayerischen Klettersteige.
Anforderungen Der Steig ist problemlos und etwas "übersichert". Bei starkem Verkehr Steinschlaggefahr.
Osterfelderkopf - Alpspitze 2,5 - 3 Std.
Alpspitze - Mathaisenkar - Hammersbach 4- 5 Std.
Ausgangspunkt Garmisch-Partenkirchen, 708 m, Talstation der Seilbahn auf den Osterfelderkopf, großer Parkplatz.
Beschreibung Aufstieg:
Mit der Seilschwebebahn zum Osterfelderkopf (720 m - 2033 m). Von hier führt der Weg zunächst gemeinsam mit dem Nordwandsteig, in südlicher Richtung unterhalb des Höllentorkopfes vorbei. Die Alpspitz-Ferrata zweigt dann ca. 100 Meter nach dem abgespaltenen Turm vom Nordwandsteig ab zum Felsansatz und über mehrere Leitern zur "Stoarösl-Scharte". Über Rinnen und leichteres Schrofengelände in der breiten Nordflanke bis in die Höhe des "Herzels", ab hier zusehends steiler. Über einen steileren Plattenschluss bis auf den Nordwestgrat. Der Steig verfolgt nun den Grat bis zum letzten Gipfelaufschwung und leitet von dort über ein natürliches Band in die Westflanke. Über eine steile, etwas steinschlaggefährdete Rinne zum Gipfelkreuz. Das etwas unterhalb der Gipfelrinne quer durch den westlichen Gipfelaufbau gelegte Drahtseil führt - unter Umgehung des Gipfels - direkt auf den Südgrat.
Abstieg:
Der Abstieg durchs Mathaisenkar ist zwar der längste, aber weitaus erlebnisreichste Abstieg. Der Auftakt ist der halbstündige Abstieg über den sparsam gesicherten Südwestgrat der Alpspitze in leichter, sehr anregender Kletterei bis zur sog. ,,Falschen" Grieskarscharte. Zunächst durch eine mäßig steile Rinne nordostwärts hinab, dann südwärts über geneigte Platten am Fuße einer Steilstufe. Die Sicherungen enden etwa in der Mitte der Felsflanke, Steigspuren mit spärlicher Markierung führen über grasdurchsetztes, brüchiges Gelände an den Felsfuß hinab. Im Schutt bzw. Altschnee des Kares auf Steigspuren westwärts bis zu einem deutlichen Pfad, der bald in großem Linksbogen um den begrünten Kegel herumführt. Auf 1600 m Höhe scharf links westwärts, zuerst in steilen Kehren, später die Hänge schräg links hinab durch Mischwald zur Höllentalangerhütte. Von der Hütte führt der Weg durch die Höllentalklamm nach Hammersbach.
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Karte

Führer

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